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 spendenaufrufe, menschen in not.

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liberty
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PostSubject: spendenaufrufe, menschen in not.   Thu Oct 30, 2008 7:38 pm

erdbeben in parkistan.
link: spendenaufruf für parkistan



Erdbeben Pakistan: Lebensmittel, Wasser, Decken benötigt

Sandra Bulling
CARE leistet Nothilfe in der betroffenen Region
Familie vor Notunterkunft

Allein in dem Dorf Wam gab es etwa 200 Tote durch das Erdbeben.

Quetta/Bonn, 30. Okt. 2008 – CARE hat bereits mit der Vorbereitung der Katastrophenhilfe in Belutschistan begonnen. In der Region hat ein Erdbeben mit der Stärke 6,4 viele Häuser zerstört. Erste Berichte sprechen von einigen hundert Toten. „Die Zahl der Toten kann noch stark ansteigen, erst langsam erreichen uns Berichte aus den entfernt gelegenen Gebieten“, berichtet Hasan Mazumdar, der Länderdirektor von CARE in Pakistan. „Wir haben Informationen, dass in zwei Dörfern in Ziarat, in der Nähe von Quetta, jeweils 100 Menschen starben. Alle Häuser sollen zerstört sein. Und das sind nur zwei Dörfer von vielen.“ Insgesamt sollen in der Region etwa 20.000 Menschen betroffen sein.

Am dringendsten werden jetzt Lebensmittel, Unterkünfte, Trinkwasser und medizinische Hilfe benötigt. CARE hat 100 Zelte in der betroffenen Region nahe Quetta verteilt und bereitet sich die Verteilung weiterer Zelte und Nothilfepakete vor. Geplant ist weiterhin die Zusammenstellung eines medizinischen Hilfsteams, das Verwundete versorgt. „Unterkunft ist jetzt das Wichtigste“, so Mazumdar. „Der Winter hat bereits begonnen und nachts sinken die Temperaturen auf 5 Grad Celsius. Die Menschen müssen im Freien übernachten. Die Erdbebenregion ist weitläufig – die Einwohner können nicht schnell und einfach in sichere Gegenden fliehen.“ Die meisten der zerstörten Häuser bestanden aus Lehm, der unter der Wucht des Bebens einfach zerbröckelte. Telefonverbindungen sind unterbrochen und viele Straßen nicht passierbar.

CARE hat bereits nach dem Erdbeben im Jahr 2005 Nothilfe geleistet und arbeitet heute in abgelegenen und logistisch schwer erreichbaren Regionen des Landes. Die Projekte in Pakistan konzentrieren sich auf Gesundheit, Bildung, Wasser und Nothilfe.

Aktuelle Karte des vom Erdbeben betroffenen Gebiets (pdf, 207 KB)
(Map provided courtesy of the ReliefWeb Map Centre, UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs)

CARE bittet dringend um Spenden für die Erdbebenopfer in Pakistan:

Spendenkonto 4 40 40 Sparkasse KölnBonn (BLZ 370 50 198)
Spendenstichwort: Erdbeben Pakistan
Onlinespenden unter www.care.de/spenden.html
Spendenhotline: 0900 5 051 051 (5 €/Anruf aus dem dt. Festnetz)

CARE engagiert sich mit über 14.000 meist lokalen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in 69 Ländern für die Überwindung von Armut, Hunger und Krankheit. CARE blickt auf 60 Jahre Erfahrung im Bereich der Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit zurück, hat Beraterstatus I bei den Vereinten Nationen und hilft unabhängig von politischer Anschauung, religiösem Bekenntnis oder ethnischer Herkunft. Für seine sorgfältige Verwendung von Spendengeldern trägt CARE Deutschland-Luxemburg das DZI-Spendensiegel.
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viv
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PostSubject: UNICEF-Weihnachtsaktion   Sat Nov 15, 2008 6:50 pm

unicef


Stoppt ausbeuterische Kinderarbeit!

UNICEF und TransFair rufen Verbraucher zu Spenden und zum Kauf von Kleidung aus fair gehandelter Baumwolle auf

14. November 2008

Eva Padberg beim Start der Aktion "Stoppt Ausbeutung"
Zoom: "Eva Padberg beim Start der Aktion "Stoppt Ausbeutung""

Unter dem Motto „Stoppt Ausbeutung!“ rufen UNICEF und die Siegelorganisation TransFair zu Spenden für Programme gegen Kinderarbeit und für Fairen Handel auf. Mit den Erlösen aus der traditionellen UNICEF-Weihnachtsaktion wird UNICEF in diesem Jahr gezielt arbeitende Kinder in Indien, Burkina Faso, Ecuador und auf den Philippinen unterstützen. Nach Schätzungen von UNICEF arbeitet fast jedes siebte Kind zwischen fünf und 14 Jahren - weltweit sind das etwa 158 Millionen. Rund 8,4 Millionen Mädchen und Jungen werden unter extremen Bedingungen wie Zwangsarbeit und Schuldknechtschaft oder in der Prostitution ausgebeutet.

Schwerpunkt der gemeinsamen Aktion von UNICEF und TransFair sind die Arbeits-bedingungen in der Herstellung von Baumwolle und Textilien. Mit Hilfe eines über-dimensionalen Riesen-T-Shirts, das an den Adventswochenenden in den Fußgängerzonen verschiedener Städte aufgestellt wird, wollen die Organisationen auf Zusammenhänge zwischen der üblichen Schnäppchenjagd hierzulande und den Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern aufmerksam machen. Verbraucher können mit der „Fair punkten“-Karte aus Papier, die den Kundenkarten vieler Handelsketten nachempfunden ist, ihren Wunsch nach Kleidung aus fair gehandelter Baumwolle ausdrücken.

Dieter Overath, Jürgen Heraeus, Eva Luise Köhler und Eva Padberg. Foto: UNICEF
Zoom: "Dieter Overath, Jürgen Heraeus, Eva Luise Köhler und Eva Padberg. Foto: UNICEF"

„Millionen Kinder müssen unter gefährlichen oder gesundheitsschädlichen Bedingungen arbeiten, weil sie und ihre Familien sonst nicht überleben können. Wir alle können etwas tun, um diese Ausbeutung zu beenden“, sagte UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler. Die Ehefrau des Bundespräsidenten rief die Bürger dazu auf, die Aktion zu unterstützen.

„Wir beeinflussen mit unserem Konsumverhalten die Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern“, sagte der Geschäftsführer von TransFair Dieter Overath. „Wenn wir für ein T-Shirt nur wenige Euros bezahlen wollen, dann nehmen wir vielfach schlechte Arbeitsbedingungen in Kauf.“ Die Einführung fair gehandelter Baumwolle steht verglichen mit der erfolgreichen Verbreitung anderer Produkte wie Kaffee oder Fruchtsaft in Deutschland noch am Anfang. Ein Jahr nach dem Start bieten erst einzelne Unternehmen diese Kleidung an. TransFair und UNICEF wollen die Verbraucher sensibilisieren und mit dem Handel nach Wegen suchen, verstärkt fair gehandelte Baumwolle einzusetzen und so ausbeuterischer Kinderarbeit vorzubeugen.

„Zwar ist nur ein kleiner Teil der arbeitenden Kinder in der Exportindustrie tätig. Aber diesem Bereich kommt eine Signalfunktion zu. Der beste Schutz vor Kinderarbeit sind gute Schulen für alle Kinder und gerechte Arbeitsbedingungen für ihre Eltern“, sagte der UNICEF-Vorsitzende Dr. Jürgen Heraeus.

„Kleider sollten gut aussehen - wir sollten sie aber auch mit gutem Gewissen tragen können“, sagte Eva Padberg, Top-Model und UNICEF-Repräsentantin. „Wir als Kunden sollten im Geschäft nachfragen: Wer zahlt vielleicht einen hohen Preis für unser Schnäppchen?“

„Fair punkten“ gegen Kinderarbeit in der Textilindustrie

Umfragen von Konsumforschern zeigen, dass 80 Prozent der deutschen Verbraucher Angebote aus fairer Produktion wünschen. UNICEF und TransFair wollen gemeinsam mit der Textilwirtschaft Maßnahmen entwickeln, damit in Zukunft fair gehandelte Baumwolle keine Seltenheit mehr ist. In einem Schreiben an die größten Unternehmen der Branche fordern sie die Firmen zum Dialog auf. Als Vorbild gilt Großbritannien, wo große Ketten bereits umfassend Textilien aus fair gehandelter Baumwolle im Sortiment haben.

Indien: Kinder schuften oft unter sklavenähnlichen Bedingungen

Im südindischen Bundesstaat Andhra Pradesh arbeiten rund 200.000 Kinder in der Baumwollherstellung – vor allem in der arbeitsintensiven Produktion von Baumwollsaatgut. Viele Familien sind Angehörige der niedrigsten Kaste und völlig verarmt. Ihre Kinder arbeiten manchmal schon als Sechsjährige auf den Farmen - oft unter sklavenähnlichen Bedingungen, weil die Familien in Schuldknechtschaft der Landbesitzer leben. Besonders die Mädchen sind beliebte Arbeitskräfte, weil sie geschickt und fügsam sind. Elf, zwölf Stunden verbringen sie auf dem Feld - eine anstrengende und auch gefährliche Tätigkeit, denn auf den Feldern werden starke Unkrautvernichtungsmittel eingesetzt. Die Baumwollpflanzen werden mühevoll per Hand behandelt. Dabei atmen die Kinder die Pestizide ein. Viele leiden unter Hautausschlägen, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Atemnot. Doch die meisten haben keinen Zugang zu medizinischer Behandlung.

Aufklärung, um Ausbeutung zu stoppen

UNICEF führt - mit Unterstützung durch die IKEA Social Initiative - in hundert Dörfern der Region Kurnool seit mehreren Jahren ein umfassendes Programm gegen ausbeuterische Kinderarbeit durch. Dazu gehört, dass möglichst jedes Kind zur Schule geht. Die Kinder erhalten kostenloses Schulmaterial. In so genannten Brückenschulen können die Kinder verpassten Unterrichtstoff nachholen. UNICEF hilft, die Schulen besser auszustatten und klärt über die Pestizidgefahr auf. Um die Verdienstmöglichkeiten der Familien zu verbessern, regt UNICEF die Gründung von Dorfkomitees an, in denen sich besonders die Frauen und Mädchen engagieren. UNICEF informiert die Frauen darüber, wie sie zinsgünstige Kleinkredite in Anspruch nehmen oder eine kleine Genossenschaft gründen können. Bei den Treffen lernen die Dorfbewohner auch, ihre Rechte besser wahrzunehmen und dass sie gemeinsam eine stärkere Verhandlungsposition gegenüber ihrem Arbeitgeber haben. Sie erfahren, wo sie Fälle von Ausbeutung anzeigen können.

UNICEF und TransFair

UNICEF Deutschland ist gemeinsam mit 35 weiteren Organisationen Mitglied von TransFair e.V. . Der Verein TransFair fördert den fairen Handel mit Entwicklungsländern und vergibt ein Fairtrade-Siegel für Produkte, die unter fairen Bedingungen hergestellt werden.



UNICEF ruft zu Spenden für seine Hilfsprogramme zur Unterstützung arbeitender Kinder auf:
Spendenkonto: 300.000, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00,
Stichwort : „Kinderarbeit“ und im Internet unter www.unicef.de



Bei Rückfragen und Interviewwünsche wenden Sie sich bitte an:
UNICEF, Helga Kuhn, 0221/93650-234 oder -315. E-Mail: presse@unicef.de
oder TransFair: Maren Richter, 0221/942040-34, E-Mail: M.Richter@transfair.org
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